Nur nicht allein

Der Weg hierher fällt mir schwer

er ist uneben und vereist

ich rutsche hin und rutsche her

stolper immer wieder leicht

angekommen an dem Teich

knirscht unter mir das junge Eis

erste Risse sind zu sehn

doch weiter will ich gehn

in der Mitte bleib ich stehn

eisig pfeift der raue Wind

erweckt die Stimme der Vernunft

in meinem innern Kind

„Weiter gehst du nicht

du gingst bereits den halben Weg

den ganzen gehst du nicht

auch wenn du noch so mutig bist.“

Der Weg zurück fällt mir schwer

ich rutsche hin und rutsche her

doch ich komm bald wieder her

nur nicht allein.

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