Lesung, 21.8.22 um 12h

Ihr Lieben,

am nächsten Sonntag findet meine nächste Lesung im Rahmen des Hammer Sommerfestivals statt, dh am Sonntag, 21. August 2022, 12 Uhr. Und zwar aus dem Buch #Antikriegslyrik.

Präsentiert wird die Lesung vom @trabantenverlag, @buchhandlungseitenweisehamburg und @kulturladenhamm in der Pauluskirche, 20535 Hamburg unter anderem mit @herzundzeile sowie Musik von @linda_rum_official. Eintritt frei. Um Spenden für die Ukraine wird gebeten.

Zum Gedichtband @antikriegslyrik

„Dieser Gedichtband versammelt Gedichte gegen den Krieg und für den Frieden. Kurz nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine ruft der junge Berliner Lyriker und Verleger Fabian Leonhard dazu auf, unter #Antikriegslyrik Gedichte zu schreiben. Die gesammelten Texte erzählen von Ängsten, Hoffnungen und dem unerschütterlichen Glauben an den Frieden. Sie finden Worte in einer Zeit, die sprachlos macht.“

Bis dahin

Euer Fritz

Hamburger Lichtblicke

Seit vorgestern findet sich diese tolle Fotoausstellung im ehemaligen Karstadt Sport Gebäude und zwar for free.

Die wunderbare Valeska Achenbach hat mich für Ihre zu der Austellung gehörende Reihe „Passion of Art“ porträtiert. Und mir anlässlich der Ausstellung ein paar Fragen gestellt, die ich beantworte habe und zwar so:

Was Kunst für mich bedeutet?

Kunst ist für mich der ureigene Ausdruck eines jeden Menschen. Das, was den Menschen im Innersten ausmacht. Und jeden Menschen macht im Innersten etwas anderes aus. Ich bin der Überzeugung: Jede:r kann Kunst, jede:r ist ein:e Künstlerin. Ganz persönlich ist Kunst für mich Widerspruch. Ist Freiheit und Zwang, ist Heimat und Flucht, ist Qual und Genuss.

Was macht mich glücklich daran und warum?

Dass ich mir in der Kunst meinen ureigenen Ausdruck erlauben kann, zumindest häufiger als sonst, und ich mich meinem Innersten zumindest annähere. Der Austausch hierüber. Die Brücke, die Kunst schlägt. Die Verbindung, die Kunst schafft. Es ist mein Gedanke, der vielleicht zu deinem wird und dann vielleicht zu ihrem und dann vielleicht zu seinem und dann vielleicht irgendwann auf andere Weise wieder zu meinem.

Was ist meine Leidenschaft?

Ich schreibe Gedichte. Wenn ich schreiben will. Wenn ich schreiben muss. Ob in der Ruhe der Nacht, wenn alle anderen schlafen, oder im Trubel der Bahn auf dem Weg zur Arbeit. Schreibe ich Gedichte.

Warum mache ich das?

Weil ich nicht anders kann und nicht anders will. Ich möchte hinterfragen und hinterfragt werden. Es ist eine Art der Verarbeitung. Eine Form der Therapie. Mein individueller Audruck. Ich drücke aus, was mir selbst und vielleicht auch dir verborgen bliebe. Ich bin neugierig und möchte erfahren. Ich bin edukatorisch und möchte, dass du erfährst.

Was lässt mich scheitern?

Mein eigener Anspruch. Immer wieder aufs Neue suche ich nach dem einem Gedicht und finde es nicht. Meine Bequemlichkeit. Lieber ein halber Reim als ein wahrhaftiger Gedanke. Ich scheitere gerne, wenn ich es einplane.

Was will ich?

Mich ausdrücken genau so, wie ich bin. Ich will nackt sein. Ohne Eitelkeiten. Ohne Unwahrheiten. Ohne Beschränkungem. Ohne Verrenkungen. Will ich sein. Und verbinden, berühren und inspirieren.

Also, schaut vorbei in der Artstadt. Lohnt sich. Und zwar nicht nur Valeskas Part, der aber ganz besonders 🙂

Euer

Fritz