Mein Gedicht „Eine Bank“ als Plakat

Moin zusammen,

seit Sonntag hängt mein Gedicht „Eine Bank“ aus dem Buch „#Lockdownlyrik“ von @fabian.leonhard (https://www.instagram.com/fabian.leonhard/?hl=de) und dem @trabantenverlag (https://www.instagram.com/trabantenverlag/?hl=de) gestaltet von @studio_othertypes (https://www.instagram.com/studio_othertypes/?hl=de) – Vielen Dank! – auf der @ot_posterwall (https://www.instagram.com/ot_posterwall/?hl=de) der @kunstklinik.hamburg (https://www.instagram.com/kunstklinik.hamburg/?hl=de) am Marie-Jonas-Platz, Hamburg, Eppendorf.

Schaut vorbei.

Liebe Grüße

Fritz Sebastian Konka

Ich vermisse diese Nächte

die unbeschwert brennen

unchoreografiert explodieren

sich vibrierend verrennen

im Moment der Ewigkeit implodieren

treiben durch den Schall tanzender Ekstase

rasen im Hall eines brüllenden Beats

der sich schiebt durch diese hämmernde Oase

aus fliegenden Händen

tropfenden Decken und drängenden Wänden

der sich verliert im dumpfen Klang

aufeinander prallender Körper und

brüllender Wörter

im Unsinn der langen Weile

als Summe einzelner Teile

eines Feuerwerks

nassgeschwitzter Ausgelassenheit

gegenwärtiger Glückseligkeit

ich vermisse diese Nächte.

Ostern 2021

Dies Ostern ähnelt

dem letzten Jahr

ein Ostern wie sonst

keines war.

Ohne ihn und ohne sie

im engsten Kreis

vermisse sie

die alte Normalität

die ohne Tests

die keine Masken trägt

die mit Umarmungen

die ohne Mahnungen

die unbeschwert in großer Runde

eng an eng am Ostertisch sitzt

und ja, ich vermisse gar

manch schlechten Witz.

#Lockdownlyrik

Moin zusammen,

heute gibt es kein Gedicht.

Dafür will ich auf ein tolles gemeinnütziges Lyrik-Projekt zur Unterstützung der durch die Pandemie besonders betroffenen Obdachlosen aufmerksam machen.

So ist letzten Freitag die Anthologie „#Lockdownlyrik“ beim Trabantenverlag mit 100 Gedichten von 100 Autor:innen erschienen. Es sind unter anderem Texte von Sibylle Berg, Ulrike Almut Sandig und Thomas Gsella zum Thema Lockdown dabei (siehe auch: https://www.trabantenverlag.de/produktseite/lockdownlyrik-100-gedichte-von-100-autor-innen). Ich bin auch mit einem Text vertreten. Der gesamte Erlös des Buches geht an die Obdachlosenhilfe.

Das Buch ist infolge eines Aufrufes auf Instagram entstanden. Alle Autor:innen haben ihr Gedicht für den guten Zweck gespendet. Für weitere Informationen zum Projekt schaut auf der Hompage https://www.lockdownlyrik.de und dem Instagram-Kanal @lockdownlyrik (https://www.instagram.com/lockdownlyrik/?hl=de ) vorbei. Auch das Radiointerview des Initiators Fabian Leonhard mit Bayern 2 (https://www.ardaudiothek.de/aktuelle-interviews/lockdown-lyrik-fabian-leonhard-lyriker/86251798) ist sehr empfehlenswert.

Und jetzt kauft bitte alle diesen wunderbaren Band. Und zwar hier: https://www.trabantenverlag.de/produktseite/lockdownlyrik-100-gedichte-von-100-autor-innen

Der gesamte Erlös geht, wie gesagt, an die Obdachlosenhilfe! Erzählt es weiter und macht Werbung für dieses großartige Buch.

Folgt mir übrigens gerne auch auf Instagram (https://www.instagram.com/f_s_konka/?hl=de). Da trage ich unter anderem regelmäßig Gedichte vor.

Mit lyrischen Grüßen
Fritz Sebastian Konka

zum einkauf der dinge

ruhig, still und leise

wie an nem feiertag

aber auf ne gespenstische weise

an jedem wochentag

bleiben wir wenn möglich

allein drinnen zu haus

gehn nur raus, wenn nötig

setzen uns masken auf

zum einkauf der dinge

des täglichen gebrauchs

wie ich immer wieder ringe

mit den dingen und ihrem lauf

warum es ist, wie es ist

es sollte anders sein

nein, es ist, wie es ist

es kann nicht anders sein.