Ein letzter Blick aufs Meer

Und das Schiff verlässt den Hafen,

wehmütige Freude

Möwen sitzen auf den Steinen

sehnsuchtsvolles Warten.

Die Sonne scheint, es regnet,

Tropfen fallen schwer.

die Möwen kreisen einen Bogen,

eine nur fliegt hinterher.

Eine Mutter klettert mutig

auf den Steinen bei starkem Wind

sie hält ängstlich an der Hand

ein vor Freude jauchzendes Kind.

Am Horizont verschwunden

der Kaffee auch fast leer,

ach, wären sie nur ungebunden,

ein letzter Blick aufs weite Meer.

An einem helllichten Tag

An einem helllichten Tag

lieg’ ich im hohen Gras,

ich schließe meine Augen.

Ein Gedanke fließt vorbei

an diesem heißen Tag

ich würd‘ ihm so gern glauben.

 

Ich liege nicht allein,

ich liege hier zu zweit,

schweigend der

Unendlichkeit entgegen.

 

Reden hieße Worte

Schweigen versetzt Orte,

vom hohen Gras Hand in

Hand in die Nacht zum Elbstrand.

 

Nackte Füße im Sand,

in den Ohren polternde Container,

in den Händen die wärmende Welt,

in den Augen leuchtende Lichter,

Trost und Sehnsucht spendend.

 

Schiffe senden ein letzten Gruß,

verabschieden sich dann schweigend,

schwimmen der Unendlichkeit entgegen,

sehnend nach Meerleben.

 

Ich liege dort allein,

ich liege nicht zu zweit,

schweigend der

Unendlichkeit entgegen.

 

An einem dunklen Tag

lieg’ ich im tiefen Sand,

ich schließe meine Augen.

Ein Gedanke fließt vorbei

an diesem kalten Tag

ich würd‘ ihm so gern glauben.