Mein Atem

Mein Atem strömt ein

mein Atem strömt aus

ich richte mein Bewusstsein aus

auf meinem Bauch

liegt meine linke Hand

die sich neigt und hebt

mit dem Bauch bewegt

den Rücken an der Wand

hör ich dem Atem zu

ohne, dass ich was tu

hör ich den Atem zu

ohne, dass ich was tu

strömt der Atem aus

strömt der Atem ein

mein Bewusstsein ist gerichtet

auf meinen Bauch.

Fühlen mit dem Kopf

Will hinaus aus meinem Kopf

dem gestern und dem morgen

will in die Gegenwart hinein

ohne vermeintliche Sorgen.

Ich will atmen mit den Füßen

sie gehen nackt auf Holz

meine Augen sind geschlossen

das gebietet mir mein Stolz.

Ich versuch‘ den Weg zu fühlen

spüre, dass ich verkrampf‘

Anspannung folgt Angst

es ist nun wie ein Kampf.

Für Sekunden nur halt ich

die Anspannung aus

es lockt das gestern und morgen

das altbekannte Haus.

Erneut versuch‘ ich loszulassen

will hinaus aus meinem Kopf

will zurück in meine Füße

ehe ich die Erkenntnis begrüße

noch fühl’ ich mit dem Kopf.

Du bist nicht deine Gedanken

Wenn du in Gedanken bist,

wo bist du dann?

Nicht hier bei mir,

mahnt sie ab und an,

wenn du in Gedanken bist.

Fragst du dich, warum du fliehst?

warum deine Gedanken dich

von hier wegzieh‘n?

Wenn nicht, frage ich.

Weil es nunmal so ist,

weil es ist, wie es ist.

Ja, es ist, wie es ist, erwidert sie,

aber deine Gedanken sind nicht,

du bist und nur

hier bei mir,

wenn du nicht in Gedanken bist.

Podcast – Folge 1 – Wer ich bin

Moin,

mein erster Podcast ist online. Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist.

Yippie, yippie, yeah, yeah, yeah!!!

Oder was meint ihr?

Ich trage unter anderem drei meiner Gedichte („Pusteblumen“, „Tanz mit der Angst“ sowie „Gedankenkreise“) vor und erzähle etwas zu ihnen.

Will ich nun wöchentlich machen.

Einfach hier klicken:

Fritz Sebastian Konka · Podcast – Folge 1 – Wer ich bin

Danke fürs lesen, hören, kommentieren liken und kritisieren.

Euer

Fritz Sebastian Konka

Ein Zyklus

Ein Tag fließt dahin

läuft wie die Welle 

eines stillen Sees

geräuschlos aus

kein Brausen

kein Tösen.

Kein Fazit.

Obwohl ich nur 

Andeutungen

keine Umsetzungen fand

als ich sehnend suchte

nach den Höhen 

in den Tiefen 

meines Innern

nach den Räumen

die dort flimmern

ob sie vermögen 

ein lichterlohes Feuer

zu entfachen

nach den Begrenzungen

die dort wachen

nach den ausgeschöpften

Möglichkeiten

Kein Fazit.

Ich werde weiter suchen 

und weiter.

Kein Fazit.

Obwohl ich ahne

die Suche wird nicht enden. 

Niemals dürfte am Ende eines 

Tages ein Fazit stehen

wahrscheinlich nicht

einmal am Ende 

eines Lebens.

Schließlich bleibt

der Startpunkt, die Weite

eines jeden Weges unbekannt

Eltern und Ahnen 

übergaben unerkannt 

im endlosen Staffellauf 

der Zeit.

Kein Fazit. 

Meine Suche dennoch 

nicht vergebens. 

Sie deckt auf und wieder zu

ruht aus, braust auf

bis ans Ende meines Lebens

das nie zu Ende ist

bis ans Ende meines Lebens

das kein Ende ist,