Das Licht des Leuchtturms

Das Licht des Leuchtturms dreht

verlässlich seine Runden,

als er am Wasser steht

in den frühen Morgenstunden.

Auf nun steigt die Sonne

gemächlich aus dem Meeresblau

auf nun steigt die Sonne

verschwindet bald im Wolkengrau.

Eine Welle höher als die meisten,

trifft ihn im Gesicht,

sie war zu sehen von Weitem,

zu sehen war sie nicht.

Ein letzter Blick aufs Meer

Und das Schiff verlässt den Hafen,

wehmütige Freude

Möwen sitzen auf den Steinen

sehnsuchtsvolles Warten.

Die Sonne scheint, es regnet,

Tropfen fallen schwer.

die Möwen kreisen einen Bogen,

eine nur fliegt hinterher.

Eine Mutter klettert mutig

auf den Steinen bei starkem Wind

sie hält ängstlich an der Hand

ein vor Freude jauchzendes Kind.

Am Horizont verschwunden

der Kaffee auch fast leer,

ach, wären sie nur ungebunden,

ein letzter Blick aufs weite Meer.

Die weiße Feder

Ich schaue vom Deich

hinauf aufs Meer,

dort schiebt eine Fähre

sich langsam Richtung Föhr

gleich ist sie verschwunden.

 

Ich schaue hinunter

eine weiße Feder liegt

zwischen meinen nackten Füßen

auf dem grünen Gras

Ob sie dort eben auch schon lag?

 

Ich bücke mich,

hebe sie auf und

stelle fest, die Feder ist

nur vorne weiß,

hinten ist sie schwarz.

 

Ich lasse sie fallen mit

der schwarzen Seite oben

gleitet sie gen Boden,

und landet direkt zwischen

meinen nackten Füßen

auf dem grünen Gras

die weiße Seite oben.

 

Ich schaue vom Deich

hinauf aufs Meer,

dort schiebt eine Fähre

sich langsam Richtung Föhr

gleich ist sie