Atem der Verbundenheit

Ich liege verdeckt

im hoch geschossenen Gras

die Beine ausgestreckt

die Arme von mir gestreckt

mit geschlossenen Augenlidern

von innen rötlich gelb

das grelle Sonnenlicht wärmt

wie der weiche Boden

unter meinem Körper wiegt

leicht nachgibt

kitzelt der Atem der Natur

Verbundenheit

keine Grenze über mir

wach ich oder träum ich

zieht es mich empor

als würd‘ ich schweben

auf dem Rücken liegend

die Handflächen nach oben.

Podcast – Folgen 4 und 5 – Die spiegelnde Natur

Moin,

zwei neue Folgen meines Podcasts sind online.

Folge 4:

 

Folge 5:

Nicht wie versprochen am Donnerstag der letzten Woche, nicht einmal am gestrigen Donnerstag. Also doppelte Verspätung. Sorry. Aber dafür gibt es nun auch eine doppelte Folge. Und wieder up to date.

Yeah!

Worum es in den Podcasts ungefähr geht:

Ich trage die Gedichte der letzten zwei Wochen vor. Kennt der aufmerksame Leser zwar vom Blog, aber nicht so. Und eine Frage stelle ich euch jeweils auch noch. Also reinhören.

Danke.

Tue es gut!

Euer

Fritz Sebastian Konka

Rote Blätter einer Buche

Rote Blätter einer Buche

hängen tief herab,

streben gen Erde

mit sanfter Schwere

schaukeln vor und zurück,

unter ihnen das hohe Gras,

das ebenfalls im Winde wiegt,

das gen Himmel sieht,

sehnsüchtig nach Verbindung,

säße ich nicht hier,

stünde ich dort

im hohen Gras,

reckte mich,

auf nackten Zehenspitzen,

streckte mich,

so hoch ich könnte,

erreichte ich mit einer Hand

und letzter Kraft

vielleicht

einen Ast

und

seine Blätter.

Podcast – Folge 1 – Wer ich bin

Moin,

mein erster Podcast ist online. Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist.

Yippie, yippie, yeah, yeah, yeah!!!

Oder was meint ihr?

Ich trage unter anderem drei meiner Gedichte („Pusteblumen“, „Tanz mit der Angst“ sowie „Gedankenkreise“) vor und erzähle etwas zu ihnen.

Will ich nun wöchentlich machen.

Einfach hier klicken:

Fritz Sebastian Konka · Podcast – Folge 1 – Wer ich bin

Danke fürs lesen, hören, kommentieren liken und kritisieren.

Euer

Fritz Sebastian Konka

Fließende Ruhe

Ich blicke auf die grünen Hügel der Vogesen,

Nebel steigt aus dem Tal herauf,

an die Scheiben peitscht der Regen.

Der Ofen wärmt, die Vögel zwitschern,

ich denke, an das Plätschern des Rheins,

an die Natur als Spiegel meines Seins.

Wie die Flüße fließen,

wie die Wolken ziehen,

wie die Hügel im Nebel verschwinden,

wie die Vögel weiterziehen.

So klar und so bewusst,

breitet sich in mir die Einsicht aus,

wahre Ruhe ist stets im Fluß.