Mein Kern

Zu meinem Kern ist es noch weit,

er ist verletzlich, zart und weich,

ich spür‘, ich bin ihm nah,

wenn ich vor einer Pusteblume steh‘,

die sich im Winde neigt und hebt,

bei dir ich bleib‘, dich ich nicht brech‘,

weil es mich schmerzt, dir ich versprech‘,

ich lass‘ dich stehen, wie du bist,

ich lass‘ dich gehen, wie du bist,

im Winde lass‘ ich dich verwehen.

Pusteblumen

Ich schwenke Pusteblumen

wie bengalische Feuer rundherum,

die Flugsamen fliegen,

tanzen wild herum.

Ich halte Pusteblumen

fest in meiner Hand,

nicke meinen Kopf

mit den ihren gewandt.

Ich trage Pusteblumen

in meinen weiten Armen

bis der Wind die Samen

fliegend trägt wohin.

Ich lasse Pusteblumen

am Wegesrande stehen,

ich ziehe nur die Samen

und puste sie wohin.