Die Ruhe der Gedanken

Manchmal fällt mir nicht ein

Gedanke ein,

dann suche ich, doch

finde keinen Reim.

Manchmal findet ein

Gedanke mich,

ohne, dass ich suche

scheinbar aus dem Nichts.

Manchmal frag ich nicht,

woher er kommt, und

schreib ihn auf

ob Tag, ob Nacht

nehm ich ihn ernst und auf.

Manchmal frag ich nach

seinem Grund und

grübel länger nach,

ob ich versteh,

welch Gefühl

dahinterstehen mag.

Manchmal schieb ich

ihn zur Seite, hör ihm

nicht einmal zu,

stets kommt er dann wieder,

manchmal erst nach Jahren,

er will seine Ruh.

Im Freibad

Eine rote und eine blaue Fahne

wehen im weichen Wind.

Schwimmer drehen Bahnen,

neben mir schläft ein Kind.

 

Ich lieg im Schatten auf einer blauen Liege,

die rote Fahne hängt nun schlaff,

neben mir schwirrt eine Fliege,

ich ruhe aus, ganz ohne Hast.

 

Die blaue Fahne dreht sich um den Mast,

Das Kind erwacht mit einem Lachen,

die rote Fahne weiter schlaff

die Fliege kitzelt meinen Nacken.

 

Ich liege in der Sonne auf einer roten Liege,

die blaue Fahne hängt nun schlaff,

neben mir schwirrt eine Fliege,

ich ruhe aus, ganz ohne Hast.

 

Die rote Fahne dreht sich um den Mast,

Das wache Kind sorgt für Verzücken, 

die blaue Fahne weiter schlaff,

die Fliege kitzelt meinen Rücken.

 

Die rote Fahne und die blaue

wehen im weichen Wind,

Schwimmer drehen Bahnen,

neben mir schläft ein Kind.