Vom sehnsüchtigen Fisch

Es war einmal ein Fisch

der war sehr sehnsüchtig

er wollte gerne fliegen

drum fing er an zu üben.

Bald verschwamm das Meer

denn nun verbrachte er

die Zeit gänzlich in der Luft

berauscht von all dem Duft.

Zum Vogel war er dann geworden

doch der Fisch in ihm nicht gestorben

er sehnte sich zurück von oben

zurück auf den Meeresboden.

Ein Baum

Ein Baum steht dort

er steht dort schon seit langem

er stand dort schon vor Jahren,

stets war ich vorbeigefahren.

Letzte Woche hielt ich an,

widmete mich seiner ganz,

fragte mich, wie alt er ist,

warum er wohl am Leben ist.

Ich ging um ihn herum,

lehnte mich an seinen Stamm,

klopfte sacht und schaute

aufmerksam an ihm entlang

bis zu seiner Krone,

fühlte seine Blätter,

sie waren nass und warm.

Ich trat ganz nah an ihn heran,

und näher, nahm ihn in meinen Arm,

meinen Atem warf er mir zurück,

ich setzte mich zu seinem Fuße,

verabschiedete mich mit einem Gruße,

winkte und wünschte Glück.

Ein Baum steht dort

er steht dort schon seit langem

er stand dort schon vor Jahren,

heute bin ich vorbeigefahren.

Podcast – Folge 1 – Wer ich bin

Moin,

mein erster Podcast ist online. Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist.

Yippie, yippie, yeah, yeah, yeah!!!

Oder was meint ihr?

Ich trage unter anderem drei meiner Gedichte („Pusteblumen“, „Tanz mit der Angst“ sowie „Gedankenkreise“) vor und erzähle etwas zu ihnen.

Will ich nun wöchentlich machen.

Einfach hier klicken:

Fritz Sebastian Konka · Podcast – Folge 1 – Wer ich bin

Danke fürs lesen, hören, kommentieren liken und kritisieren.

Euer

Fritz Sebastian Konka

Ein Zyklus

Ein Tag fließt dahin,

läuft wie die Welle 

eines stillen Sees

geräuschlos aus,

kein Brausen, kein Tösen.

 

Kein Fazit.

 

Obwohl ich nur 

Andeutungen, keine 

Umsetzungen fand, 

als ich sehnend suchte

in den Höhen 

in den Tiefen 

meines Innern,

nach den Räumen,

die dort flimmern, 

ob sie vermögen 

ein lichterlohes Feuer

zu entfachen,

nach den Begrenzungen,

die dort wachen,

nach den un- und ausgeschöpften

Möglichkeiten.

 

Kein Fazit.

 

Ich werde weiter suchen 

und weiter. 

 

Kein Fazit.

 

Obwohl ich ahne,

die Suche wird nicht enden. 

Niemals dürfte am Ende eines 

Tages ein Fazit stehen,

wahrscheinlich nicht

einmal am Ende 

eines Lebens.

Schließlich bleibt

der Startpunkt, die Weite

eines jeden Weges unbekannt,

Eltern und Ahnen 

übergaben unerkannt 

im endlosen Staffellauf 

der Zeit.

 

Kein Fazit. 

 

Meine Suche dennoch 

nicht vergebens. 

Sie deckt auf und wieder zu,

ruht aus, braust auf,

bis ans Ende meines Lebens,

das nie zu Ende ist,

bis ans Ende meines Lebens

das kein Ende ist,